Grundlagen der Wärmebehandlungstechnik - für die industrielle Praxis, Teil A

TAE - Technische Akademie Esslingen e.V.
Übersicht
Beginn: 12.03.2024 09:00 Ostfildern
Präsenzkurs / vor Ort
1.650 EUR MwSt. befreit
Deutsch
Kurse

Beschreibung


Wärmebehandlung verleiht Bauteilen und Werkzeugen aus Eisenwerkstoffen die optimalen Bearbeitungs- und Funktionseigenschaften. Die Qualität hängt von der richtigen Werkstoffwahl, der wärmebehandlungsgerechten Werkstückgeometrie und Bearbeitung, der fehlerfreien Wärmebehandlung und der zweckentsprechenden Qualitätssicherung ab. Ausreichende Kenntnisse der Grundlagen sind die Voraussetzung für den Erfolg der Wärmebehandlung.
Sie erfahren, wie Bauteile und Werkzeuge wärmebehandelt werden müssen, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Dazu werden die Stahlauswahl, die Härtbarkeit, die Werkstückgeometrie, die Prozessparameter behandelt und wie typische Fehler zu erkennen und zu vermeiden sind. Mit diesen Kenntnissen sichern Sie die Qualität Ihrer Produkte.
Im ergänzenden zweiten Teil B, werden Kenntnisse zu thermochemischen Wärmbehandlungsverfahren, wie z. B. Einsatzhärten und Nitrieren/Nitrocarburieren vermittelt.
Das Seminar richtet sich an alle Personen aus Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung industrieller Erzeugnisse aus Stahl, Wärmebehandlungsplanung, Leitung und Mitarbeit in der Härterei sowie Werkstoffprüfung.

Dienstag, 12. März 2024
9.00 bis 12.15 und 13.00 bis 16.15 Uhr

1. Blick in das Werkstoffinnere: Zusammenhang zwischen der Zeit-Temperatur-Folge und dem Werkstoffzustand (Th. Waldenmaier)
– Zeit-Temperatur-Folgen als Fahrplan für die Wärmebehandlung
– Beschreibung der Gefügeänderungen mit Zeit-Temperatur-Austenitisier(ZTA)- und Zeit-Temperatur-Umwandlungs(ZTU)-Schaubildern
– kontinuierliche und isothermische Vorgänge
– Einfluss der Legierungselemente
– Übersicht über die wärmebehandelbaren Stähle
– Aufbau und Struktur wärmebehandelter Stähle und Gusseisen

2. Härtbarkeit (Th. Waldenmaier)
– Härtbarkeit als Stahleigenschaft
– Zusammenhang zwischen Stahlzusammensetzung und Härtbarkeit
– Stirnabschreckversuch bzw. Berechnung zur Ermittlung der Härtbarkeit
– Härtbarkeit als Kriterium für die Stahlauswahl

3. Härten, Anlassen, Vergüten, Bainitisieren – Grundlagen (Th. Waldenmaier)
– verfahrenstechnische Grundlagen und werkstofftechnische Aspekte
– Austenitisieren und Abschrecken
– martensitische und bainitische Umwandlungen
– Anlassen des gehärteten Zustands, Vergüten

Mittwoch, 13. März 2024
9.00 bis 12.15 und 13.00 bis ca. 16.15 Uhr

4. Randschichthärten (H. Paschke)
– verfahrenstechnische Grundlagen
– Induktionshärten, Flammhärten, Laserstrahlhärten und Elektronenstrahlhärten
– Anlagentechnik und praktische Durchführung
– spezielle werkstofftechnische Aspekte
– Prüfen randschichtgehärteter Teile

5. Härten, Anlassen, Vergüten und Bainitisieren in der Praxis (Th. Waldenmaier)
– Vorbereiten und Vorbehandeln
– Prozessparameter und Prozessablauf
– Wahl und Prüfung des geeigneten Abschreckmittels
– Tiefkühlen und Anlassen
– Nachbehandeln
– Darstellung industriell gebräuchlicher Wärmebehandlungsanlagen

6. Exkursion zur Versuchshärterei Robert Bosch GmbH, Forschungsstandort Renningen (Th. Waldenmaier)
– Härten, Bainitisieren
– Tiefkühlen, Anlassen und Glühen
– induktives Randschichthärten
– Einsatzhärten
– Nitrieren und Nitrocarburieren

Donnerstag, 14. März 2024
9.00 bis 12.15 und 13.00 bis 16.15 Uhr

7. Beanstandungen an wärmebehandelten Bauteilen (N. Pirzl)
– Erkennen von Fehlern
– Ermitteln und Vermeiden von Fehlerursachen
– Einfluss des Wärmebehandlungsmittels
– Einfluss der Wärmebehandlungsparameter
– wärmebehandlungsgerechte Bauteil-Geometrie

8. Prüfen des wärmebehandelten Zustands (M. Hoferer)
– Härte als Kriterium für die Gebrauchseigenschaften
– Übersicht über die Verfahren: Rockwell-, Brinell-, Vickershärte
– Messunsicherheit und Fehlermöglichkeiten
– Zusammenhang zwischen Härte und Festigkeit – Umwertung
– Möglichkeiten der Metallographie
– technologische Prüfungen

9. Wärmebehandlungsangaben in Zeichnungen (Th. Waldenmaier)
– gehärtete, angelassene, vergütete, bainitisierte und randschichtgehärtete Werkstücke in Zeichnungen darstellen und kennzeichnen
– Beispiele nach DIN ISO 15787
– Wärmebehandlungsanweisung (WBA) und Wärmebehandlungsplan (WBP)

10. Film: „Für vielerlei Zwecke – Wärmebehandlung von Stählen“

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www.tae.de

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